Heute erscheint "Tempo Raus - Langsam reicht mir"

Heute erscheint das zweite Buch von Christoph Adamski, einem 47-jährigen Juristen aus Düsseldorf, der seine Leidenschaft für das Laufen sowohl auf den Laufstrecken dieser Welt praktiziert, als auch an der Tastatur. In „Tempo Raus – Langsam reicht mir“ hält er sich und seiner Laufsucht humorvoll den Spiegel vor.

Sportler gehören üblicherweise zu einer von zwei Gruppen: Entweder sind sie ambitioniert und wollen eine neue Bestzeit erreichen, oder sie treiben Sport zum Vergnügen, vielleicht auch, um etwas für die Gesundheit zu tun oder abzunehmen. Christoph Adamski ist eindeutig kein Lust-und-Laune-Läufer; Laufen macht ihm vor allem dann Spaß, wenn es schnell ist. So hat er jahrelang seine Marathonbestzeit immer wieder häppchenweise um ein paar Sekunden verbessert. Und über diese Zeit ein Buch geschrieben: „Temporausch – Laufen zwischen Rhein und Uhr“, in dem es – wie der Titel erahnen lässt –, um weit mehr geht als nur ums schnelle Laufen. Ohne Wortwitz und Selbstironie geht bei diesem Autor gar nichts. Nicht einmal das Laufen.

Seine Anekdoten zeichnen sich daher durch drei Eigenschaften aus: Sie sind bizarr, sie sind tatsächlich passiert, und sie sind witzig zu lesen. Eine winzige Kellerzelle wird zum Austragungsort eines 10-Kilometer-Laufs, ein Läufchen durch die nächtliche Savanne Namibias gerät zu einer Flucht vor dem Leoparden, und ein harmloser Morgenlauf im windumtosten Reykjavik führt ihn direkt hinter Gitter. Diese und zahlreiche weitere Episoden sind ab sofort unter dem Titel „Tempo Raus – Langsam reicht mir“ nachzulesen. Christoph Adamski schreibt übrigens unter dem Kunstnamen Knut Knieping, denn „Knieping“ ist das rheinische Wort für Knieschmerzen, die ihn regelmäßig begleiten.


Ein Lesevergnügen

„Temporausch“ und „Tempo Raus“ sind nicht nur endorphinabhängigen Läufern oder ihren leidgeprüften Partnern, sondern auch notorischen Sportmuffeln als Lektüre zu empfehlen, da sie der Laufsucht mit viel Wortwitz den Spiegel vorhalten.


Knut Knieping versucht, das Tempo rauszunehmen. Aber nur bei seinen Läufen. Sprachlich nimmt er wieder Fahrt auf und fesselt den Leser mit viel Wortwitz und skurrilen Anekdoten aus seinem Läuferleben.“

(Bernd Schwickerath, Westdeutsche Zeitung)


Wenn Knut Knieping seine (Lauf-)Welt aufspießt, bleibt das Schmunzeln im Gesicht weit länger als die Endorphine im Blut.“

(Alex Westhoff, Frankfurter Allgemeine)


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Kommentare: 1
  • #1

    Torsten Walter (Dienstag, 02 Juni 2015 18:02)

    Bin seit Wochen vom Netz,. Handy kaputt, Infos unter: 0221 816356

    Torsten