Leseprobe und Rezensionen

Go hard or go home: Faszination Ultratriathlon

von Daniel Meier

Triathlonbuch: Go hard or go home: Faszination Ultratriathlon
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Inhalt von "Go hard or go home"

Rezensionen zu "Go hard or go home" von Daniel Meier

Winterthurer veröffentlicht Buch: «Wir Ultratriathleten wollen ernst genommen und gesehen werden» - zueriost.ch

«Go hard or go home.» Der Spruch, der als Provokation aufgefasst werden kann, will Daniel Meier nicht so verstanden wissen. Der 45-jährige Winterthurer sieht darin vielmehr eine Art Mantra für seine Sportart, den Ultratriathlon. Deshalb wählte er diesen Titel für sein Buch über die ausdauerndste aller Ausdauersportarten. Im Ultratriathlon werden mehrere Triathlons über die Ironman-Distanz entweder am Stück oder dann an mehreren Tagen nacheinander absolviert.

«Der Spruch ist als Motivationsspritze für alle Athleten gemeint», betont Daniel Meier. Schliesslich wollen alle ins Ziel. Dafür müssen die Sportler aber rackern, denn Ultratriathlon ist hart. Der Winterthurer liefert ein Beispiel dafür: «Nach 38 Kilometern schwimmen und 1800 Kilometern Rennrad fahren sieht man wegen der grossen Anstrengung und des Schlafmangels wie ein Zombie aus. Die angeschwollenen Füsse schmerzen so richtig. Es warten aber noch zehn Marathons. Dann geht man entweder hart und kommt ins Ziel oder man geht nach Hause und gibt den Traum auf.» [...]

«Trotz 30 ‹Ironman› am Stück, sind wir keine Verrückten»: Interview mit Daniel Meier - winterthurer-zeitung.ch
Der Winterthurer Langstreckensportler Daniel Meier hat mit «go hard or go home» das erste Buch über den Ultratriathlon in deutscher Sprache geschrieben. Im August hat Daniel Meier einen neuen Schweizer Rekord im Deca-Ultratriathlon (Zehn Ironman-Distanzen am Stück) in 238 Stunden und 38 Minuten aufgestellt. Das ist nur eine der Ausdauer-Topleistungen des 45-jährigen Winterthurs, der dieser Tage ein 224-seitiges Buch über alle Facetten des Ultratriathlons herausgebracht hat.

Was war Ihre Inspiration, ein Buch über Ihre Leidenschaft zu schreiben?
Daniel Meier: Viele Leute wissen nicht, das es Ultratriathlon überhaupt gibt, pflegen Vorurteile oder können sich einfach nicht vorstellen, warum man diesen Sport betreibt. ich möchte den Leuten zeigen, wie vielseitig Ultratriathlon sein kann – mit all seinen faszinierenden Facetten. Es ist das erste Buch über Ultratriathlon in deutscher Sprache. Diese Aufklärungsarbeit zu leisten, hat mich sehr motiviert. [...]

 

Ultra-interessant! vom Laufmagazin Spiridon (2/2019)
Nein, der Titel des Buches gefällt mir nicht. Er lockt auf eine falsche Fährte und lässt zunächst vermuten, dass hier Mythen von ultraharten Extrem-Ausdauerleistern beschworen werden. Motto: Sei ein harter Kerl oder hau ab. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall. Sehr seriös, ohne Heldengeschichten und vor allem ausgesprochen kompakt nähert man sich hier dem Thema Ultra-Triathlon mit all seinen Facetten. Man, das ist im Wesentlichen der Schweizer Daniel Meier als Autor, es kommen aber auch eine Reihe anderer Athleten als Gastautoren zu Wort. ln diesem Buch geht es nur zum Teil um den persönlichen sportlichen Werdegang des Autors, der über Jahrzehnte zahlreiche Ultras bestritten hat. Die Disziplin, bzw. die Disziplinen, vom ,,Double" bis zum Triple Deca" werden erläutert, ihre Geschichte wird aufgerollt, einzelne ,,legendäre" Rennen werden beschrieben. Es gibt Trainings- und Ernährungstipps, Hinweise für Betreuer, Helfer und Veranstalter, Tabellen, Ergebnisse, Entwicklungen. Und natürlich zahlreiche Fotos. Es kommt nicht oft vor, dass ein Fachbuch eine solche Bandbreite abdeckt, denn hier geht es auch um Bereiche, die sonst üblicherweise unter den Tisch fallen. Die Startgeldentwicklung wird beleuchtet, es geht um den Kampf gegen Übelkeit beim langen Schwimmen, um den - vermeintlichen - Makel eines ,,DNF", um Mentaltraining, um Powernaps, Nachttraining und Suchtgefahr. Um das Für und Wider, eine Veranstaltung unter Verbands-Label auszurichten und um die Kosten des Sportes. Selbst wenn man nie einen Ultratriathlon bestritten hat oder es auch gar nicht vorhat - dieses Buch ist einfach lesenswert. Ganz neue, bisweilen auch kritische Blickwinkel machen es regelrecht spannend. Viel wird auch von der Faszination spürbar, den der Triathlon und speziell die Ultradistanzen auf die Protangonisten ausüben. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus lnformation und Unterhaltung, an der man sich schnell festbeißt. lch habe es nahezu an einem Stück gelesen und fand es an keiner Stelle langweilig. Nur beim Titel hat man für meinen Geschmack einfach danebengelegen. Besser als andersherum allerdings!

 

Ultratriathlon – Mehr als ein Ironman – vom FAZ-Blog #Nilsläuft
Als Ultratriathlon werden Rennen jenseits der Ironmandistanz bezeichnet. Das klingt unmöglich? Mit einigen Tipps und der richtigen Einstellung können sich auch Normalsportler der Herausforderung stellen.

Als ich Freunden von meinen nächsten Sportprojekten erzählte, waren sie zuerst überrascht. In diesem Jahr nehme ich an einem 320-Kilometer-Lauf auf dem Rheinsteig teil. Verrückt ist das schon irgendwie, aber das kannten sie schon. Den sogenannten WiBoLT, den Wiesbaden-Bonn-Landschaftstrail, hatte ich nämlich schon einmal mitgemacht. Also fuhr ich mit meinen Vorhaben fort. Denn dieser Ultralauf soll Teil einer Vorbereitung sein, die mich 2020 zu einem Ultratriathlon führen. Bei den Worten „Dreifach und Ironman“ schauten sie ungläubig. Einen Ultratriathlon über die dreifache Ironman-Distanz ist mein Ziel. „Gibt es das überhaupt? Kann man das überhaupt schaffen?“, fragten sie.

Ja, das gibt es und es ist nicht die längste Strecke bei organisierten Ultratriathlons. Und ja, es haben auch schon viele Leute geschafft – normale Menschen. Viele haben einen Vollzeitjob und Familie. Für die einen ist es eine absurde Vorstellung nonstop 11 Kilometer zu schwimmen, 540 km Rad zu fahren und anschließend noch 126 km zu rennen. Für andere sind es Distanzen, die nichts mit Übermenschlichkeit zu tun haben. Zum Beispiel für Daniel Meier, der das Buch „Go Hard Or Go Home“ geschrieben hat. Meier, seines Zeichens selbst Ultratriathlet, beschreibt nicht nur seinen eigenen Werdegang, sondern lässt auch viele andere Sportler zu Wort kommen, um die Faszination des Ultratriathlon zu beschreiben.

Das zeigt, er ist kein spinnerter Einzelgänger. Er ist eher Teil einer wachsenden Gemeinschaft. Immer mehr Leute interessieren sich für die Distanzen jenseits des Ironman. Darunter auch ich. Das zeigt die Entwicklung, die Meier auch in seinem Buch beschreibt. Schließlich hat er es selbst an den meisten Ultrawettkämpfen teilgenommen. Irgendwann kommt man aber durcheinander bei Double- oder Triple-Decas. Das ist jeweils die zehnfache Ironmandistanz, aber doppelt bzw. dreifach. Jaja, gibt es am Stück (continous) oder jeweils eine Langdistanz pro Tag. Da schwindet die Vorstellungskraft, aber die Faszination steigt. […]

 

Alles in allem ist das Buch natürlich etwas für Leute, die nicht gleich beim Lesen der Streckenlängen aufgeben. Es liest sich unglaublich, wenn von 76 geschwommenen Kilometern zu lesen ist oder wenn Stefan Chares, ein veganer Athlet, davon schreibt, wie er den Triple-Ultra mit pflanzlicher Nahrung schaffte. Man darf nie vergessen: Es hört sich unmöglich an, das zu schaffen, aber für viele ist solch ein Traum schon wahr geworden. Am Ende muss sich jeder selbst die Frage stellen, warum es ein Ultratriathlon sein muss. Mich fasziniert, dass ich für Ultrastrecken genau wissen muss, wer ich bin. Hier muss alles stimmen und es bedarf trotzdem eines guten Krisenmanagements. Es ist ein bisschen wie eine Wette auf sich selbst, bei der man die Gewinnchancen mit eigener Kraft verbessern kann.

 

Ilka Fleischer schreibt auf ihrem Sportbuchblog berlinissima-sport.de:
„Der versierte Mentaltrainer hat dabei nicht nur die körperlichen Herausforderungen – bis hin zur optimalen Ernährung – im Blick, sondern gibt auch ganz praktische Tipps zur Steigerung von Disziplin und Durchhaltevermögen. Als passionierter Ultratriathlet gelingt es ihm dabei, die Faszination für den Extremsport zumindest nachvollziebar zu machen – wenn nicht gar zu entfachen.“
 

Harald Bajohr vom soq.de Magazin schreibt:

„Auch wenn der Titel etwas provokant erscheint, mit "Go Hard or Go Home" präsentiert das Autorenduo ein Buch, das die Begeisterung für den Ultratriathlon in allen Aspekten weiter transportiert und deswegen so lesenswert ist.“

 

Beatrix Petrikowski gibt auf buchaviso.de das Fazit:

„Das Buch, das mit ausdrucksstarken Fotos, einigen informativen Tabellen sowie Beiträgen und persönlichen Erfahrungen weiterer Spitzensportler gut strukturiert ist, richtet sich in erster Linie an alle, die einen Einstieg in die Welt des Ultratriathlons wagen wollen, denn wer könnte bessere Tipps als Daniel Meier geben, der selbst Initiator und Mitorganisator des swissultra im schweizerischen Buchs ist.“

„Unglaublich, welche Leistungen Dani Meier vollbringt. Wie ist so etwas möglich? Sein Buch gewährt uns spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Ultratriathlons.“

Natascha Badmann, 6-malige Siegerin des Ironman Hawaii

„Was diese Ultratriathleten leisten, ist für Normalsterbliche unvorstellbar. Und noch unglaublicher ist: Sie lächeln dabei.“
Mac Huber, Redakteur FIT for LIFE

„Ultra-Athleten sind bereit, für ihre Träume und Ziele zu leiden – ohne dabei die Leidenschaft für den Sport und das bewusst intensive Leben zu verlieren. Dani Meier lebt diese Leidenschaft.“
Nicole Reist, Siegerin des Race Across America (2016, 2018) und mehrmalige Tortour-Gewinnerin